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Krebs: zu viele Diagnosen, zu viele Behandlungen

Vorsicht: unzählige Fehldiagnosen und falsch-positive Testergebnisse!

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Bedeutungsvoll ist die Feststellung aller Autoren und Chirurgen, die zu Lehrzwecken oder aus anderen Gründen sezieren müssen: Man findet in vielen Toten verhornte, verkapselte "Krebsspuren", also Überreste von Krebserkrankungen, die vom Organismus überwunden und unschädlich gemacht wurden.
Was dem Arzt Erstaunen abzwingt, wenn er eine Spontanheilung des Krebses erlebt, das vollbringen tierische und menschliche Körper in aller Stille millionenfach.
Prof. Dr. Dr. Gyula de Szilvay, Arzt, Krebsforscher und Autor in "Grundlagenforschung über Krebs und Leukämie, S. 162

Wurde bei Ihnen, einem Familienmitglied oder einer Person aus Ihrem Freundeskreis Krebs diagnostiziert und stehen Sie deshalb verständlicher- (aber unter Umständen ganz unnötigerweise) unter Schock?

Krebs ist vielfach nicht nur heilbar - oftmals auch auf relativ einfache Weise (siehe die bislang hier veröffentlichten deutschsprachigen Erfahrungsberichte sowie die zahlreichen weiteren im englischsprachigen Teil dieser Website), sondern wird durchaus auch schlicht fehldiagnostiziert. So schreibt Dr. Tim O'Shea:

“Die meisten Krebse werden erst bei der Autopsie festgestellt... Sie hatten schlicht niemals irgendelche Symptome verursacht... So werden 30 - 40mal mehr Fälle von Schilddrüsen-, Pankreas und Prostatakrebs an Leichnamen diagnostiziert, als die Ärzte sie zu sehen bekommen. Wie schon die herausragende medizinische Fachzeitschrift Lancet vom 13. Februar 1993 schrieb, führt Früherkennung oftmals zu unnötigen Behandlungen. So zeigen z. B. 33% aller Autopsien Prostatakrebs, doch nur 1% der Männer sind tatsächlich daran gestorben.

Jeder zweite Mann über 75 könnte schon Prostatakrebs haben, doch bildet dieser nur bei 2% die tatsächliche Todesursache. Das Immunsystem kann zahlreiche Probleme unter Kontrolle halten, vorausgesetzt, dass es nicht durch massive Eingriffe beeinträchtigt wird. ... Eine Untersuchung aus dem Jahr 1992 an 223 Patienten kam zu dem Ergebnis, dass bei Prostatakrebs keinerlei Behandlung sogar besser war als jedwede gängige Chemo- oder Strahlentherapien oder chirurgischen Eingriffe.”

Der französische Onkologe Lucien Israël pflegte sogar mit seinen Patienten nach einer Prostatakrebsdiagnose zu scherzen, sie mögen sich bloß keine Sorgen machen, da "sie eine größere Chance auf ein vorzeitiges Ableben hätten, wenn ihnen an einem windigen Tag ein Blumentopf auf den Kopf fällt, als durch diese Krankheit!"

Hierzu passen beispielsweise auch die Studien aus dem Jahre 2015 "Latent prostate cancer in Japanese men who die unnatural deaths" [Latenter Prostatakrebs in japanischen Männern, die eines unnatürlichen Todes sterben] und "Prevalence of incidental prostate cancer: A systematic review of autopsy studies" (Vorkommen von zufällig entdecktem Prostatakrebs: eine systematische Auswertung von Autopsiestudien).

Neue Untersuchungen zur Überdiagnose von Krebs: Beispiel Brusttumoren - über eine Million Fehldiagnosen?

Eine Studie, die im November 2012 in dem namhaften New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde[1], versuchte die Vorteile von Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen (Senkung der Sterblichkeit) im Vergleich zu den Nachteilen, die durch Überdiagnosen und darauffolgende unnötige Behandlungen entstehen, zu beurteilen. Diese Studie legt nahe, dass Mammographien erheblich mehr Schaden als tatsächlichen Nutzen stiften.

Die ärztlichen Autoren der Studie schätzen die in den USA überdiagnostizierten Brustkrebse der davorliegenden dreißig Jahre auf über 1,3 Millionen Fälle. So schreiben sie:

"...bei diesen Untersuchungen wurden Tumore entdeckt, die niemals zu klinischen Symptomen geführt hätten ... nach unserer Schätzung wurde im Jahre 2008 über 70.000 Frauen unnötig Brustkrebs diagnostiziert, mithin 31% aller Brustkrebsdiagnosen."

Der bei Mammographie-Screenings am häufigsten entdeckte Brustkrebs ist das duktale Karzinom in situ (DCIS), ein nicht-invasiver Brustkrebs, der normalerweise symptomfrei ist und in der Regel - solange er nicht durch Behandlungen "gereizt" wird - auch nicht weiter fortschreitet. Anders ausgedrückt, würden viele - wenn nicht fast alle - Frauen mit DCIS ohne Mammographie noch nicht einmal wissen, dass sie diesen haben.

Die Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlichte im November 2011 eine Kohortenstudie[2], die zu der "Auslegung" gelangte, dass

"... wir der Ansicht sind, dass viele invasive Brustkrebse, die in wiederholten Mammographien entdeckt [d.h. klinisch bestätigt] wurden, nach Ablauf von sechs Jahren mittels Screening nicht länger feststellbar sind, was nahelegt, dass viele solcherart entdeckte invasive Brustkrebse von Natur aus so verlaufen, dass sie sich spontan wieder zurückbilden."

In anderen Worten scheint sogar eine große Zahl unbehandelter invasiver Brusttumoren sich mit der Zeit spontan von selbst zurückzubilden, was nahelegt, dass es sich bei sogenannten "auffälligen Befunden", die vermeintlich sofortige (und aggressive) Behandlung erfordern, schlicht um vorübergehende, gutartige und harmlose Veränderungen handelt, die der Körper sehr wohl aus eigener Kraft korrigieren kann.

Jegliche Krebsfehl- bzw. -überdiagnose bedeutet natürlich für den oder die Betroffene(n) nicht nur extremen Stress, sondern auch die darauffolgende "empfohlene" Behandlung mit hochtoxischer Chemotherapie sowie im Falle von Brustkrebs Verstümmelung (wahrscheinlich sogar Brustverlust) und unter Umständen das Grauen eines Lymphödems auf längere Sicht.

PSA-Tests führen zu massiven Krebs-Überdiagnosen

Cochrane-Studie: PSA-Tests ohne Nutzen, aber oft falscher Alarm

Cochrane, eine unabhängige, gemeinnützige Organisation[5], die u. a. systematische Metaanalysen medizinischer Studien und Testmethoden durchführt, veröffentlichte die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu den Wirkungen von PSA-Tests bezüglich Früherkennung und Behandlung von Prostatakrebs.

Von 100 Männern über 50, die keinen PSA-Test machen ließen, starben 20 innerhalb der nächsten zehn Jahre, einer davon an Prostatakrebs.

Von 100 Männern über 50, die einen PSA-Test vornahmen, starben 20 innerhalb der nächsten zehn Jahre, einer davon an Prostatakrebs. Doch ZUSÄTZLICH erhielten 16 Männer eine falsche Prostatakrebsdiagnose!

Prof. Ingrid Mühlhauser kommentierte: "... ich würde sagen, die Ärzteschaft weiß das durchaus, dass solche Untersuchungen auch Schaden anrichten können, aber insgesamt in der Bevölkerung würd' ich sagen ist über viele Jahre immer nur über den Nutzen gesprochen worden, oder die Menschen nehmen nur den möglichen Nutzen wahr und der Schaden ist ausgeblendet worden."[3]

Sogar Medikamente können zu falsch-positiven Krebsdiagnosen führen

Im Jahre 2010 entdeckten Forscher des US-amerikanischen St Louis University Hospital, dass Diabetiker, die blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, irrtümlich eine Krebsdiagnose erhalten können. Der Grund: Arzneimittel dieser Art beeinflussen die Resultate von Krebstests wie z. B. PET (laut einem Bericht auf der 57. Jahrestagung der Society of Nuclear Medicine [Gesellschaft für Nuklearmedizin]).

Ein ärztlicher Insider wirft einen kritischen Blick auf die Flut von "Krebsdiagnosen"

Die oben angesprochenen Warnungen werden auch durch einen Medizinprofessor, Forscher und verdienten Autor von Artikeln in renommierten medizinischen Fachzeitschriften (wie auch Mitverfasser der o. a. Studie im New England Journal of Medicine) bestätigt: Dr. H. Gilbert Welch widmet diesem wichtigen Thema sogar ein ganzes Buch “Should I Be Tested for Cancer? Maybe Not and Here's Why” (Sollte ich mich auf Krebs testen lassen? Vielleicht besser nicht und zwar aus folgenden Gründen). Darin bespricht er in allen Einzelheiten die Risiken versus Nutzen von Krebsvorsorgeuntersuchungen bei gesunden [symptomfreien] Menschen.

"Krebs"-Diagnose: eine Geschichte aus dem wahren Leben

Einer Frau namens L.P. verdanken wir ein sehr bewegendes Beispiel dafür, wohin diese Art der “Überdiagnose” im Falle von "Brustkrebs" führen kann. Ihr detaillierter Bericht (bislang nur auf Englisch) beschreibt den Schock, das Trauma und die Verunstaltung, die sie erleiden musste, nachdem ein Mammogramm eine winzige Anomalie in ihrer linken Brust aufzeigte.

Ganz offensichtlich wäre in ihrem Fall (und meines Erachtens in zahlreichen Fällen von offizieller Krebsdiagnose) “Nichtstun” außer einer Ernährungsumstellung (die oftmals sogar von zentraler Wichtigkeit ist, nicht nur im Falle von Krebs, sondern generell zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der körperlichen und geistigen Gesundheit), der Verwendung potenter natürlicher Heilmittel (beispielsweise dieser Aloe/Honig-Formel) und ganz allgemein der Verbesserung und Entgiftung auf allen Ebenen (emotional, spirituell, im eigenen Umfeld etc.) unendlich viel hilfreicher gewesen, und hätte gleichzeitig die Chance geboten, wahre Heilung, d. h. Heilung auf der ursächlichen Ebene zu erzielen.

Zöliakie als Leukämie fehldiagnostiziert?

Zöliakie ist eine ernsthafte Allergie gegen Gluten, das sich in Weizen und einer Reihe weiterer Getreidearten findet sowie versteckt in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln, sogar in solch unwahrscheinlichen Kandidaten wie Bier, Sojasauce, Eiscreme, Ketchup und selbst Vitaminen, bei denen es als billiger Füllstoff u. ä. dienen kann.

Laut Elaine Hollingworth[4] können Menschen mit extremer Glutenintoleranz eine erhöhte Leukozytenanzahl aufweisen und aufgrund dessen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) fehldiagnostiziert werden. Wenn die diagnostizierte "Leukämie" tatsächlich schlicht eine allergische Reaktion auf Gluten darstellt, kann das einfache Ausschalten sämtlicher glutenhaltiger Nahrungsmittel (wie auch aller Milchprodukte, da diese ebenfalls eine Zunahme der weißen Blutkörperchen bewirken können) sämtliche "Leukämie"-Symptome zum Verschwinden bringen, so Hollingworth.

Jeder Mensch trägt Krebszellen in sich

In der Tat wird oftmals vergessen, dass anscheinend jedermann Krebs "hat", d.h. die meisten wenn nicht alle menschlichen Körper beherbergen und erzeugen ständig ein paar "Ausreißerzellen". Diese werden natürlich erst dann offiziell als Krebs diagnostiziert und abgestempelt, wenn sie eine gewisse Masse erreicht haben und wenn der Betreffende sich untersuchen lässt (entweder weil ihn als verantwortungsbewussten Menschen verschiedene staatliche oder privatwirtschaftliche Aufrufe dazu ermahnen oder weil er an sich Krankheitssymptome bemerkt hat).

Was den Menschen aber letztendlich umbringt scheint zuweilen (oder häufig?) nicht der Krebs zu sein, sondern vielmehr die Wirkung der Diagnose (die sich wie ein Todesurteil anfühlt, was Trauma und Todesfurcht mit sich bringt, zwei negative Gemütszustände, die das Immunsystem beeinträchtigen) im Verein mit der Behandlung, die er über sich ergehen lässt (invasive Eingriffe/Biopsien/Lumpektomien, die den Krebs streuen, plus toxische Chemo- und Strahlentherapie und Antihormontherapien, die sämtlich eventuell und sogar höchstwahrscheinlich ernsthafte Nebenwirkungen wie auch nachteilige Auswirkungen auf den Gesundheitszustand nach sich ziehen).

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Englische Links:

Fazit

Nicht jede Krebsdiagnose ist so ernst und lebensbedrohlich, wie sie von jenen, die man nur als medizinische Interessengruppen auf Kundensuche qualifizieren kann, dargestellt wird (vgl. auf Englisch On cancer business).

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Fußnoten

1 New England Journal of Medicine. Effect of Three Decades of Screening Mammography on Breast-Cancer Incidence by Archie Bleyer, M.D., and H. Gilbert Welch, M.D., M.P.H.

2 Lancet Oncol. 2011 Nov 12(12):1118-24. Natural history of breast cancers detected in the Swedish mammography screening programme: a cohort study by Per-Henrik Zahl, Peter C Gøtzsche and Jan Mæhlen

3 Statement im Dokumentarfilm "Im Land der Lügen: Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren" (www.youtube.com/watch?v=PC1Dw1lfLtI) des SWR Fernsehens, 2018.

4 in ihrem Buch "Take Control of Your Health and Escape the Sickness Industry"

5 Leider scheint inzwischen auch Cochrane nicht mehr unabhängig zu sein, siehe den Ausschluss von einem der Gründungsmitglieder der Organisation, Dr Peter C. Gøtzsche, im September 2018. Dieser wirft Cochrane vor, nicht länger ihren Grundwerten von Transparenz und Moral treu zu sein und stattdessen zunehmend kommerziell und "pharma"-orientiert zu agieren.

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